Kürbis: Verwendung und Inhalsstoffe

Kürbisse sind tolle Vitaminlieferanten. Aber Kürbis ist nicht gleich Kürbis, auch wenn es um die Figur geht

Hokkaidokürbis

Schale: Der Hokkaido Kürbis lässt sich toll mit der Schale essen. Sie wird beim Kochen butterweich und liefert uns wichtige Ballaststoffe.

Geschmack: Der Hokkaido Kürbis ist süßlich im Geschmack und wird eher intensiv und kompakt beim Kochen. Viele mögen ihn deshalb nicht unbedingt als Kürbisgemüse. Für die Suppe eignet er sich aber hervorragend, da er sehr cremig wird und man die Suppen nicht binden muss. Man kombiniert ihn am besten mit säuerlichen Beilagen, wie Feta. Ansonsten tut es  auch ein Schuss Essig in der Suppe oder im Kürbisgemüse. Auch für Süßspeisen ist dies übrigens die ideale Sorte (hier natürlich ohne Essig

Butternuss Kürbis

Schale: Die Schale ist härter als beim Hokkaido Kürbis. Es empfiehlt sich diesen Kürbis zu schälen.

Geschmack: Er ist nicht ganz so intensiv wie der Hokkaido Kürbis. Er hat ein angenehmes nussiges Aroma.

Verwendung: Er eignet sich für fast alles: Suppe, Kürbisgemüse etc. Auch für Süßspeisen kann man ihn verwenden, da er leicht süß schmeckt.

Inhaltsstoffe: Der Butternuss Kürbis ist nicht ganz so zuckerhaltig wie der Hokkaido Kürbis und liefert uns etwas weniger Kalorien (ca. 50).

Spaghetti Kürbis

Schale: die Schale ist hart und nicht essbar. Allerdings ist er trotzdem schnell zubereitet. Am besten Man viertelt und entkernt ihn. Die Viertel gibt man mit etwas Wasser in einen Topf und legt den Deckel darauf. Anschließen im Ganzen garen. Das dauert ca. 15 Minuten. Danach kann man die Schale einfach abziehen und das Fruchtfleisch bleibt übrig.

Geschmack: Meiner Meinung nach einer der besten Kürbisse. Abgesehen davon, dass er sich schnell zubereiten lässt, ist er im Gegensatz zu den meisten anderen Sorten nicht süß. Er schmeck eher neutral, hat aber trotzdem den typischen Kürbisgeschmack. Das Fruchtfleisch zieht Fäden, die aussehen wie Spaghetti, weshalb er der Konsistenz auch seinen Namen verdankt.

Verwendung: Durch die Konsistenz eignet er sich am besten als Kürbisgemüse z.B.: in Kombination mit Nudeln wie Spaghetti. Gut harmoniert dazu Schinken, er lässt sich aber auch mit Hühnerfleisch oder Käse ideal kombinieren.

Inhaltsstoffe: Er ist kalorienärmer (ca. 20 kcal/100g), da er weniger Kohlenhydrate und Zucker enthält. Deshalb ist er viel „erfrischender“ und man kann auch mehr davon essen.

Patisson Kürbis

Schale: Man muss diesen Kürbis nicht schälen. Die Schale wird beim Kochen weich.

Geschmack: Eher neutral, hat aber trotzdem den typischen Kürbisgeschmack. Er schmeckt kaum süß im Gegensatz zum Hokkaido Kürbis. Eignet sich daher eher für die pikante Küche.

Verwendung: Er eignet sich aufgrund seiner Form bestens zum panieren. Auch als Ofengemüse, in Scheiben geschnitten lässt er sich toll verwenden.

Inhaltsstoffe: Auch er ist nicht ganz so zuckerhaltig wie der Hokkaido. Deshalb liefert er uns auch nur ca. 20 Kalorien pro 100g.

Muskat Kürbis

Schale: Leider sollte man diesen leckeren Kürbis schälen, da die Schale sehr lange braucht um weich zu werden.

Geschmack: Er hat ein typisches Muskataroma und ist sehr würzig, mit einer wirklich einzigartige Note! Es lohnt sich auf jeden Fall ihn zu probieren.

Verwendung: Er eignet sich eigentlich für alles. Suppen, Kürbisgemüse und auch für Süßspeisen.

Inhaltsstoffe: Auch er ist nicht ganz so süß wie der Hokkaidokürbis. Ca. 25 Kalorien liefern uns 100g des Muskat Kürbis.

Sweet dumpling

Schale: Die Schale ist eher hart, weshalb er von vielen lieber geschält wird. Man kann sie aber durchaus auch essen.

Geschmack: Eher süß und von der Konsistenz auch sehr fest und „pampig“ wie der Hokkaido.

Verwendung: Er eignet sich aufgrund der Form bestens zum befüllen und garen im Ofen. Einfach aushöhlen und mit Reis, Faschiertem oder anderen Getreide füllen. Die Schale kann man dann einfach beim Essen abziehen oder auch mitessen.

Inhaltsstoffe: Er ist etwas süßer und hat daher auch wieder ehr Kalorien. Mit ca. 35 Kalorien pro 100g liegt er deutlich über dem Spaghettikürbis, aber noch unter dem Hokkaidokürbis.

Baby Bear, Halloweenkürbis

Schale: Die Schale ist eher hart, weshalb er von vielen lieber geschält wird. Man kann sie aber durchaus auch essen.

Geschmack: der Geschmack ist nicht so intensiv und besonders, die Konsistenz gleicht dem Hokkaido.

Verwendung: Am besten zum Schnitzen. Ansonsten auch für Suppen, Püree, Kürbisgemüse etc.

Blue Ballet, Marple Kürbis

Schale: Die Schale dieser Sorten ist weich und man muss sie nicht schälen.

Geschmack: der Geschmack ist leicht süßlich und nussig.

Verwendung: Für Suppen, Aufläufe, Wedges, Pfannengemüse etc.